SAFE WATER IS A BASIC HUMAN RIGHT

Laut wissenschaftlicher Aussagen soll der Stamm der Lakota vom Aussterben bedroht sein u.a. durch Extremraten an Krebs, Nierenschäden, Tot- und Fehlgeburten und einer Diabetesrate von derzeit ca. 60%.

Neben ungesundem Lebenswandel wird als Hauptgrund kontaminierte Umwelt genannt. Wie offizielle Studien beweisen, ist ein Großteil der Reservats-Trinkwasser-Resourcen nicht nur bakteriell, sondern auch mit Schwermetallen verseucht.


Das Wasser ist u.a. belastet mit
ARSEN, BLEI, RADIOAKTIVITÄT.

Dies ist einschlägigen Behörden seit Jahren bekannt. Besonders gefährdet sind Kinder.

  • Was ist die Ursache ?
  • Natürliche Uran- und Arsenvorkommen?
  • Uranabbau?
  • Das ehemalige Waffentestgebiet der U.S. Airforce und Nationalguard, der Badlands Bombing und Gunnery Range?
  • Oder andere Umweltsünden?

Das von staatlichen Mitteln finanzierte Missouri-Großprojekt >>Mni Wiconi<< wird noch viele Jahre benötigen, bis ein Teil der Bevölkerung mit sauberem Wasser versorgt werden kann. Hinzu kommt, dass viele Lakota in abgelegenen Gebieten des Reservats leben, zu weit entfernt von den Wasser- Pipelines. Das Mini Wiconi Konzept sieht vor, das Wasser zu mischen wie folgt: 50% Missouri Wasser mit 50% der örtlichen Wasserresourcen. Damit könnte man etwaige Kontaminierungslevel reduzieren. In einigen Gebieten ist die Kontaminierung allerdings so hoch, das selbst dieses Mischverhältnis die vorgegebenen Grenzwerte immer noch übersteigen würde.

Deshalb will LVF folgende Maßnahmen in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern, Behörden und Lakota Gruppen unterstützen:

  • Trinkwasser-Analysen für Privatbrunnen-Anlagen
  • Sauberes Trinkwasser (Container) als Sofortmaßnahme
  • Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen für Privatbrunnen
  • Umweltfreundliche Filterentsorgung
  • Regenerierungsmaßnamen der Ökosysteme
  • Umwelt- und Gesundheits-Trainingsprogramme innerhalb der Bevölkerung
  • Intensive Umwelt- und Gesundheitsstudien


Die geplanten Aktionen sollen zur Verbesserung der Situation dienen.

Staatliche Wasserstudien, durchgeführt von Behörden wie U.S. Geological Society (Innenminsterium) sowie Indian Health Service ( offizielle medizinische Behörde für Indianerangelegenheiten des U.S. Department of Health and Human Services), konzentrierten sich bislang hauptsächlich auf öffentliche Brunnensysteme, aber nicht auf Privatbrunnenanlagen. Privatbrunnenbesitzer in den U.S.A. sind für Wassertests und Brunnenwartung alleine verantwortlich. Abgesehen davon, dass auch die Test-Ergebnisse der öffentlichen Wassersysteme das Kontaminierungsproblem bestätigen, bezieht der Großteil der Reservats-Bevölkerung, sowie fast alle Reservatsschulen das Wasser von Privatbrunnen (mind. 4000 Brunnen). Die meisten Familien können sich notwendige Wassertests nicht leisten, um sich über die Qualität ihres Trinkwassers zu informieren.

Deshalb finanziert LVF seit 2008 Trinkwasser Analysen vorrangig für Privatbrunnen Besitzer in allen Gemeinden des Reservats. Alle Beprobungsstätten werden mit GPS kartiert, die Daten in eine Karte eingefügt.

Die Analysen werden von einem unabhängingen, EPA zertifizierten Labor durchgeführt (EPA = US Environment Protection Agency). Das Wasser wird untersucht auf: Arsen, Quecksiber, Blei, sowie Gross Alpha, Gross Beta, Isotopic U, Uranium, Radium 226, Radium 228.

Die bisherigen von LVF finanzierten Labor-Ergebnisse wiesen bei 60% der Wasserproben Kontaminierung durch Schwermetalle und Radioaktivität auf.


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