Baureport Juni 2002: Ökohaus am American Horse Creek ( Text: Christina Voormann)
Mit Hans Fritz hatten wir ja bereits seit einem Jahr engen Kontakt. Viele Telefonate, persönliche Gespräche und vor allen Dingen die Teilnahme der kleinen Lakota Delegation an einem Öko Bauseminar bei Hans Fritz im Chiemgau wenige Wochen vor dem eigentlichen Baubeginn im Reservat, ließ uns gute Dinge vorausahnen. Wir waren sehr zuversichtlich, und gutgelaunt stieg die kleine deutsche Gruppe bestehend aus dem Bauleiter Hans Fritz, den LVF Vorstandsmitgliedern Klaus und Judy Grosch und mir, sowie den freiwilligen Helfern Willy Regensburger und Anna Barth in die Delta Maschine in München ein, und nach nur 19 Stunden Reisezeit, waren wir auch schon in Rapid City, Ortszeit 22. 00Uhr. Das war nun auch wirklich die richtige Zeit zu Bett zu gehen. Wir fielen hinein!

Die Gruppe sollte im neuerstellten Little Warrior Tipi Camp am American Horse Creek untergebracht werden, nur 500 m von dem beabsichtigten Bauprojekt entfernt. Das klappte dann doch nicht so ganz. Tipis waren zwar da, aber statt einem fertigen Gebäude eine Noch- Baustelle, kein Wasser, kein Strom. So wurden wir aufgeteilt. Willy und Klaus krochen in ein großes Tipi inmitten des Campgeländes. Hans bevorzugte den Alleingang, den er mit seinem Schnarchen entschuldigte. Er durfte im Bauwagen nächtigen. Duschen und WC standen den Herren im Wohntrailer von Bill Loafer zur Verfügung, vorausgesetzt, das Wasser war da.

Anna, Judy und ich dagegen kamen in den Luxusgenuß im Wohnzimmer von Harvey Wielands gemütlichen Jungsellen-Heim unterzukommen, Judy auf dem Sofa, Anna und ich auf bequemen Matratzen am Boden zwischen einem Pflanzenurwald, diversen meterhohen Papierstapeln, Büchern, hunderten von Riesenmotten ( die Mottenplage ging durch die Süd Dakota Presse) und Harveys künstlichen Gebißteilen. Er ist ein deutschstämmiger und sehr beliebter Lehrer, welcher seit mehr als 35 Jahren im Reservat unterrichtet. Der Gute fiel drei Tage zuvor aus heiterem Himmel in Ohnmacht und mußte sich diversen Untersuchungen im Hospital unterziehen. Wir befürchteten, daß den eingefleischten Jungsellen der Schlag treffen könnte, wenn er drei Frauen in seinem Wohnzimmer vorfinden würde. Ihm wurde diese Hiobsbotschaft nämlich von seinem Freund und Nachbar Bill Loafer erst auf dem Nachhauseweg vom Hospital mitgeteilt.

Aber es kam alles ganz anders. Es entwickelte sich eine wunderbare Freundschaft, und die Zeit bei Harvey war voll bestückt mit den verrücktesten und aufregendstsen Erlebnissen. Wir haben Tränen gelacht und Tränen geweint.


Es war ein Platz und eine Zeit, die starke Nerven benötigten, der Phantasie so manchen Streich spielten, mit sonderbaren Gästen und noch sonderbareren Tieren, umgeben von alten indianischen Grabstätten inmitten einer wunderbaren Prärielandschaft. Für uns Frauen war dieses Haus wie eine Oase und wir wußten Harveys Großzügigkeit und Gastfreundschaft sehr zu schätzen.

Der nächste Tag war Baubeginn und wir waren gespannt wieviele von unseren Lakota Freunden tatsächlich daran teilnehmen würden. Als wir eintrafen, waren Dave American Horse und Stanley Blindmann dabei, das Küchencamp aufzubauen.


Bedingt durch die Erfahrungen der vergangen Bauprojekte haben wir sehr schnell gelernt, dass umsonst eigentlich keiner von den erwachsenen Lakota Männern teilnehmen kann, zumindest nicht für einen längeren Zeitraum. Die meisten leben von der Hand in den Mund und müssen zusehen, wie sie für sich und ihre Familien den Kampf des täglichen Überlebens bewältigen. So haben wir beschlossen, wenigstens an Einzelne einen Tagesobolus zu entrichten, so daß zumindest die einzelnen Personen Geld fürs Benzin hatten. Dass der Umgang mit Geld immer noch ein Reservatsproblem ist, zeigte sich auch hier wieder.

So mancher Lakota missbraucht die Situation dann doch, und die eben ausbezahlten Dollar werden sofort in Alkohol umsetzt. Das ließ sich leider auch auf dieser Baustelle nicht immer vermeiden. Diesen Teufelskreis zu durchbrechen ist schwer und derartige Vorkommen sofort negataiv zu beurteilen, wie es nicht selten vonseiten der weißen Seite passiert ist zu einfach und nicht richtig. Generell stellt man immer wieder fest, daß manche sog. Unterstützer sehr schnell in schwarz und weiß, in gut oder böse alles aufteilen. Es wird zu schnell bewertet, die eigene, ganz persönliche Anschauung in den Vordergrund geschoben.

Die erste Woche lief großartig. Bill Loafer hatte ein professionells Betonfundament gebaut, was als Kriechkeller verwendet werden kann. Statt ursprünglich US $ 4.800,-- baute er uns das Fundament für US $ 3.300,--., stellte Werkzeug, fehlendes Baumaterial und Maschinen zur Verfügung und war immer da, wenn etwas benötigt wurde.


Die Indianer allen voran Tom Cook, Stanley Blindman und James Under Baggage legten ein Bautempo hin, das selbst unserem nimmermüden Bauexperten und Energiebündel Hans Fritz ganz schwindelig wurde. So konnte bereits am 3. Bautag das Richtfest gefeiert werden. Ein kleines Bäumchen wurde aus dem benachbarten Wald geholt und mit Bändern geschmückt: rot und gelb für die Lakota, blau und weiß für die Bayern. Danach wurde ein Dankesgebet zu Wakan Takan gesprochen.


Dann kam die Hitze, und es mußte über die Mittagszeit pausiert werden. Gearbeitet wurde oftmals in den kühleren Abendstunden.


Wie bei allen LVF Bau Workshops wurden alle Teilnehmer ( und wie es eben bei den Indianern üblich ist, auch die Verwandten ) verköstigt. So war immer reges Leben am kleinen Küchencamp und viele Hände halfen mit, wenn es um die Vorbereitung des Essens ging.


In der ersten Woche war die Stimmung bombig. Die rot-weiße Kerntruppe bestehend aus Hans, Klaus, Willy, sowie James, Tom und Milo arbeiteten zügig und in bester Stimmung Hand in Hand. Abends nach dem Essen, da kam es schon vor, dass der liebe Hans ein bayerisches Schnaderhüpfl anstimmte, worauf die Lakota mit ihren Gesängen antworteten. Ja. g’rad zünftig war’s dann!

Gekocht wurde in erster Linie in Harveys Haus und über der Feuerstelle im Camp dann warmgehalten, streng bewacht von Salomon Red Bear, einem spirituellen Führer und Oberhaupt der Native American Church im Reservat.

Verwendeet wurden hauptsächlich frische Lebensmitteln, kombiniert mit den Pflückergebnissen der jeweiligen parallel ablaufenden Kräuterexkursionen, die ich mit Richard Sherman sowohl für das Diabetes Präventions Programm, als auch für die Entwicklung einer ersten Native American Productline absolvierte. So kreierten wir Suppen und Eintöpfe mit Pilzen und Wildgemüse, Gewürzen aus getrockneten Kräutern, Antilopen Dürrfleisch Kartoffeln, Frischgemüse und Büffelhackfleisch aus dem Supermarkt. Es entstand sozusagen eine Nouveau de Cuisine de Prairie, sehr zur Freude der alten Lakota ( >>..das letzte Mal hat meine Mutter so eine Suppe für mich gekocht) und zum Mißtrauen der jungen Männer ( I don’t wanna eat German food!). Und der Eine oder Andere der deutschen Unterstützergruppe brummelte über >>das komische grüne Zeug was da immer im Essen rumschwimmt.


Die hügelige und waldreiche Landschaft um den American Horse Creek zählt mit zu den schönsten Gegenden im Reservat. Dickicht und hohe Bäume bieten am American Horse Creek selbst Unterschlupf und Behausung vieler wilden Tiere. Aber auch Geister wohnen dort, Ahnen die nachts umherwandern und nicht immer Gutes im Sinn haben.


Das zumindest glauben die Lakota, und so ging Joe American Horse in regelmäßigen Abständen über das Gelände, um indianische Salbei -Räucherungen vorzunehmen. Aber es gab auch irdische Gefahren, z.B. in Form vieler Schlangen. Nicht unweit von der Baustelle befand sich der Rest einer Blockhütte, welche von Thomas American Horse bewohnt wurde, dem verstorbenen Sohn des legendären Chief American Horse. Emmet warnte uns davor, zu nahe an die Hütte ranzugehen, da sich daneben eine Klapperschlangengrube befinden soll. Selbst er, der hier aufgewachsen und immer noch hier wohnt, geht nicht ohne Stock durch das Tal am American Horse Creek. Aber auch hier hatte Joe wieder die rettende Idee in Form eines Rasenmähers. Das war schon ein seltsames Bild , wie der Lakota Chief mit fliegenden grauen Zöpfen und dem Rasenmäher über die Prärie fegte. Da verschlug es sogar unserem Hans die Sprache.

Zweimal wöchentlich wurden Schwitzhütten Zeremonien abgehalten, meist für Frauen und Männer getrennt, was ja auch der Tradition entspricht. Danach gab es immer heiße Suppe. Die nächsten Einkaufsmöglichkeiten war mindestens eine Stunde Autofahrt, z.B. in Kyle. Da nutzte man dann manchmal ein Minütchen um Auszuruhen z.B. im örtlichen Beautysalon.

Die LVF Workshops hatten von Anfang an einen Vorbildcharakter für Jugendliche. Viele wurden direkt mit eingebunden in die Arbeit, oftmals inspiriert durch den der Anblick von >>arbeitenden Männern, teilweise den Vätern, Onkeln, Brüdern und Neffen. Auch war es immer schön mitanzusehen, wie ausgelassen und übermütig die jungen Leute über den Bauplatz tobten, während die Erwachsenen am Haus herumhämmerten.

War die erste Woche gekennzeichnet durch intensives Arbeiten und positiver Stimmung, kam es in der zweiten Woche zu den ersten Negativereignissen. Das hatte mit dem bereits erwähnten Alkoholkonsum, besonders von zwei Lakota Indianern zu tun. Die Hitze erschwerte den Baufortgang und so manchmal kam die Arbeit ins Stocken, bedingt durch Mangel an Baumateriel. Auch führte zu manche Spontanentscheidung zu Sackgassen, z.B. den Kauf eines Blechdaches, wo dann keiner so recht wußte, wie man das nun auf die Dachbalken befestigen soll. Wie ein rettender Engel erschien zur rechten Zeit Manfred Usemann mit Ehefrau Gabriele, beide engagierte LVF Mitglieder, welche mit ihrem Camper auf mehrwöchigem Urlaub durch Teile der U.S.A. sich befanden. Ehe wir uns versahen, packte Manfred an und ab ging die Lucy! Er wies die Lakota in professionelles Dacheindecken ein und innerhalb kurzer Zeit schmückte ein leuchtend rotes Dach unser kleines Haus in der Prärie. Währendessen half Gabriele im Küchencamp mit und kümmerte sich um viele, notwendige Kleinigkeiten.Tja, was hätte man wohl ohne die Usemanns gemacht.


So manches Mal stockte uns das Herz z.B. als Tom Cook vom Dach fiel.

Auch Willy , unser Multitalent (ist nicht nur als Maler erfolgreich in seiner Heimat

tätig, sondern zeigte besondere handwerkliche Fähigkeiten am Bauplatz und überzeugte auch als Heilpraktiker), der so manches Wehwehchen heilte, was auch immer schmerzte: Rücken, Bein , Herz oder die eigenen Rippen, die er sich anknackste, als er nach zwei Wochen ebenfalls vom Dach fiel.


Nach einer Woche wurden Hans und ich von KILI Radio zu einem einstündigen Interview eingeladen. Mit dabei waren Joe American Horse und Judy Grosch, durch die Sendung führte Milo Yellow Hair. Hans erklärte das baubiologische Prinzip dieser Konzeption und ich erläuterte die Ziele von LVF. Ich nutzte die Chance auch über das Thema Hanf zu sprechen, was nahe lag, da wir ebenfalls Hanf für die Isulierung verwendeten. 2 Tonnen Hanffaser ließen wir aus Kanada einführen, ohne Probleme, denn das ist in U.S.A. erlaubt. Hingegen der Anbei im Reservat wird immer noch von den Behörden unterbunden.


Wir erhielten eine Flut Anrufen. Frauen, die Vertrauen zu unserer Gruppe faßten, im Gegensatz zu anderen weißen und hauptsächlich deutschen Frauen, deren vorrangies Interesse an einer Romanze mit einem strammen Lakota liegt. Das ist ein sehr unglaubliches und auch heikles Thema. Ich habe es lange Zeit nicht geglaubt, dass deutsche Frauen diesbezüglich wirklich einen sehr schlechten Ruf haben. In letzter Zeit allerdings trage ich sehr oft im Reservat ein T-Shirt mit der Aufschrift I love Klaus ( Voormann). Aber es riefen auch viele Männer an, die mehr über die Hausbauweise in Erfahrung bringen wollten. So veranstalteten wir kurzfristig einen Mini Workshop auf darauffolgenden Montag. Ich kochte für die Besucher und Interessenten eine traditionelle Suppe. 5 Stunden am Herd!


Das Radiointerview war nicht nur eine wichtige Plattform unser Projekt vorzustellen und Vertrauen zu gewinnen, es verhalf durch diverse Gespräche zu noch mehr Einblick in die Wünsche und das Leben der Reservatsbewohner.


Hans wurde zusehends zum Verbündeten der Lakota und man bewunderte sein Können, vor allen Dingen seine Flexibiltät und Spontanität. Es war das >>Häääns-House<< und so eins wollte jeder auch haben.


Hans wurde in den vielen Schwitzhütten Zeremonien zunehmend mit Dankgebeten überschüttet und geehrt.


Wie schon erwähnt, verlief die zweite Hälfte des Bauprojekts nicht immer so, wie es die Einzelnen erwartet hatten.Da wird dann doch irgendwann vergessen, das die Vertreter beider Kulturen auf einander zugehen müssen.

Selbst mit den besten Vorsätzen tappen die weißen Unterstützer immer wieder in die gleiche Falle: sie bewerten die Dinge nach wie vor zu sehr aus ihrer ganz persönlichen Sicht. So sollten z.B. die Mädchen der American Horse Familie beim Stopfen der Hanffaser mithelfen. Dies funktionierte für ein paar Stunden, dann waren die meisten verschwunden.

Schnell empörte man sich, über die Faulheit und Bequemlichkeit und dass die jungen Dinger statt laute Musik im Kellerzu hören, doch mithelfen sollten. Ich stand dann immer dazwischen und wußte nicht, wie ich die Bälle am besten jonglieren soll. Tatsache war, dass die feine Hanffaser zu Atembeschwerden führte. Das erklärte mir Silke, welche zusammen mit ihrem Freund ab der zweiten Woche mithalf. Sie konnte nur mit Mundschutz arbeiten und das auch nur für Stunden.

Und hier liegt eben der große Gegensatz. Während die mitteilungsbedürftigen Weissen sofort darüber reden, und nicht selten in lautstarkem Ton, ziehen die Indianer sich einfach zurück. So geschehen mit den jungen Lakota Mädchen, die für das Hanfstopfen eingeteilt waren, aber fast alle unter Asthma litten.

Auch mußten regelmäßig Pausen eingelegt werden, da das Baumaterial ausging oder wie bereits erwähnt, die Hitze unerträglich war. doch was immer auch geschah: Chief Joe hatte alles unter Kontrolle!

Wir näherten uns langsam dem Projektende zu, und wie immer waren es die Kleinigkeiten, die fürchterlich die Sache in die Länge zogen. Welche Fenster, welche Maße, wo kriegt man die Tür her. Reicht die Farbe. Ständig mußte etwas besorgt, organisiert und vorbereitet werden. Das alles innerhalb eines Umfeld, das so groß ist wie Oberbayern. Ohne Auto geht da garnichts und wenn dann kein Geld für Bezin da ist, überhaupt nichts mehr.

Die Schlüsselübergabe sollte innerhalb einer Zeremonie stattfinden. Joe machte den Vorschlag das Ganze mit der geplanten Adoption meiner Person in die American Horse Familie zu verbinden. Rachel Red Bear, eine Urenkelin von Chief American Horse und Ehefrau des spirituellen Führers Salomon Red Bears ( seit Juni auch unser Hüter der heißen Suppe) wollte mich als ihre Schwester adoptieren.

Geladen waren alle Teilnehmer des Bauworkshops, sowie Familenmitglieder der American Horse Familie. Auch Harvey durfte nicht fehlen. Joe American Horse ehrte die weiße Truppe indem er jedem eine traditionelles Beadwork Medaillon überreichte.


Danach übergab ich die Schlüssel im Namen des LVF an Scott American Horse. Der alte Mann war überglücklich und rührte mit einfachen und ehrlichen Worten die Anwesenden.


Als Salomon Red Bear die Adoptionszeremonie vorbereitete, wurde mir ganz klar, wie komplex dieses Leben der Lakota im Reservat doch ist.


Während im Haus die Feierlichkeiten abliefen und sich die Anwesenden am bescheidenen Buffett labten, dessen Speisen von Rachel und mir zubereitet wurden ( so ist es Sitte), wurde draußen die Schwitzhütte vorbereitet, daneben lag im Tipi, direkt neben den Fundamentsresten des alten Wohnhauses des großen Chief American Horse, dessen total betrunkener Urenkel Mike, Scotts Sohn, der dann während der Adoptionszeremonie von der Polizei abgeholt wurde. Dazwischen sangen uns Everett ( Rachels Sohn und somit laut Lakota Tradition auch meiner) und dessen Freund Sandoz wunderbare Lieder aus der Native American Church.


Er und seine Frau eilten aus Rapid City heran ( 120 Meilen hin und 120 Meilen zurück) um die Mutter und deren neue Schwester aus Germany zu ehren. Sie mußten gleich wieder zurück, da ihr neugeborenes Baby auf der Intensivstation lag und um Mitternacht gefüttert werden mußte. Ihr Baby und seit dem Abend mein Enkel, kam drei Tage zuvor zur Welt, termingerecht, aber wie die meisten Lakota Babies mit Untergewicht. Auch hatte das Baby Wasser in den Lungen und befand sich immer noch in Lebensgefahr. So ist das Leben im Lakota Reservat: Freude, Gewalt, Feierlichkeit, Neid, Tragödie, Korruption, Spiritualität, Ängste, Hoffnung Armut, Gesang und Lachen...alles in einem Umfeld von nur wenigen Metern...und dazwischen mähte Joe mal wieder die Prärie.

Doch an dem Abend wurden alle belohnt, die Ausdauer und guten Willen zeigten. Für die Lakota gab es ein kleines, Öko Haus in der Prärie und für die deutsche Hilfstruppe den schönsten Abendhimmel mit Millionen von Sternen. Da waren sogar die Coyoten mucksmäuschenstill.





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