Die mit dem Hanf tanzen

Sioux-Überlebensstrategie am Beispiel der Slim Butte Community im Pine Ridge Reservat in Süddakota/U.S.A.

Am 04. Juni, 1999 verwüsteten mehrere Wirbelstürmedas ärmste Gebiet der U.S.A., das Pine Ridge Reservat der Lakota (Sioux)-Indianer.

Diese Katastrophe war Anlaß den mildtätigen Verein Lakota Fund zu gründen um ein Hilfe- zur- Selbsthilfe-Projekt (Lakota-Vilage-Fundraising) in Zusammenarbeit mit Lakota-Familien zu finanzieren. Zielsetzung ist vorrangig die Schaffung von Arbeitsplätzen ( 88% Arbeitslosigkeit) und Wohngebäuden, sowie der Bau einer Windenergie-Farm.





Die Jesuiten brachten den Hanf....

Im Jahre 1888 brachten deutsche Jesuiten den Hanf auf das Pine Ridge Reservat. Er diente Priestern und Nonnen als Nahrung und Kleidung.112 Jahre später könnte diese, mittlerweile wildwachsende und robuste Pflanze zur Zukunftsperspektive der Lakota-Indianer werden.

Dabei handelt es sich nicht um die narkotisierende Droge Marihuana, sondern um eine Nutzpflanze, welche über Jahrhunderte hinweg von vielen Kulturen als Nahrung und zur Herstellung von Stoffen, Papier, Ölen und Bauhilfsmaterial verwendet wurde.



Der Aufbau einer eigenen Industrie mit Hanf durch Produktion von Hanfziegeln und Dämmmaterialien aus Hanf, sowie Hanffasern für Papier- und Textilverarbeitung würde den Indianern Arbeitsplätze verschaffen und zur Lösung vieler Probleme innerhalb des Reservats beitragen.

Der Prototyp eines Hanfhauses (Hanf-Lehmziegel) wurde auf dem Land der Slim Butte Community erstellt. Das Hanfschindel-Dach wurde von Lakota Fund e.V. finanziert.Die Hanfziegel wurden bislang von zwei Indianern unter primitiven Umständen in einem garagenähnlichen Gebäude hergestellt.

Projektleiter Tom Cook und die ersten Hanfziegel (50% Hanf, Lehm, Kalkstein, Zement)



Geplant ist nun der Bau einer Hanfziegel-Fabrik auf einem, Grundstück (40 Acre), welches von Spendenerlösen des Lakota Fund e.V. gekauft werden konnte. Auf diesem Gelände soll neben einer Windenergie-Farm ein kleines Öko-Dorf mit Gartenanlagen entstehen, um eine Rückbesiedelung für Lakota-Familien zu ermögllichen.

Um die Lakota-Vision verwirklichen zu können, brauchen sie STARTHILFE ALS HILFE ZUR SELBSTHILFE!

Das Selbsthilfe-Projekt "Lakota-Village" wird vom mildtätigen Verein "Lakota Fund" erstmalig mit der Slim Butte Community auf dem Pine Ridge Reservat durchgeführt.

Die Slim Butte Land Use Association besteht derzeit aus 16 Lakota- Familien,größtenteils direkten Nachkommen der legendären Lakota-Häuptlinge "Red Cloud" und "American Horse".



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